Starkes Comeback beim DMV Kart Championship in Kerpen nach Verletzungspause

Ein starkes Comeback nach verletzungsbedingter Zwangspause feierte der Schwabe Motorsport Pilot Kevin Metzner beim Auftakt zur DMV Kart Championship in Kerpen.

Obwohl alle Beteiligten mit extremen Aprilwetter zu kämpfen hatten und Kevin im ersten Rennen nach einem unverschuldeten Dreher in der Einführungsrunde dem Feld hinterher eilen musste, konnte sich der schnelle Kartsportler über die Positionen 11 und sechs freuen.

Nach einer Armfraktur in der Winterpause reiste Kevin mit einem entsprechenden Trainingsdefizit an den 1.107km langen Erftlandring in Kerpen. Die mit 27 Startern besetzte Bambini A Klasse ist in diesem Jahr extrem stark besetzt und nahezu alle Konkurrenten haben sich in den letzten Wochen mit intensiven Testfahrten auf den lange herbeigesehnten Saisonauftakt vorbereitet.

Der elfjährige Kartsportler holte den offensichtlichen Trainingsrückstand jedoch sehr schnell auf und sicherte sich im Zeittraining mit der achtbesten Rundenzeit eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen der 2010er Saison. Nach einer sechsmonatigen Rennpause waren alle Teilnehmer hoch motiviert und ließen sich auch von den widrigen Witterungsverhältnissen nicht demoralisieren.

In der Einführungsrunde zum ersten Rennen zeigte sich allerdings die Nervosität einer Fahrer/innen und es wurde geschubst, gedrängelt und geschoben, als ob es sich bereits um die Meisterschaftsentscheidung handeln würde. Prompt wurde Kevin von hinten umgedreht und verlor zahlreiche Positionen. Der kecke Blondschopf startete eine fulminante Aufholjagd und ging schließlich trotz immer stärker werdenden Regen auf der elften Position über die Ziellinie.

Auch bei trockenen Bedingungen im zweiten Rennen konnte der Schwabe Motorsport Pilot sehr schnelle Rundenzeiten fahren und mit geschickten Überholmanövern bis auf den sechsten Platz nach vorne fahren.
Nach dieser Leistung konnte sich Kevin zwar als moralischer Sieger fühlen, war aber aufgrund des unnötigen Schubsers in der Einführungsrunde zum ersten Rennen trotzdem etwas enttäuscht:

„Wir haben mit unseren Rundenzeiten bewiesen, dass wir ganz vorne hätten mitfahren können. Das von Holger Schwabe vorbereitete Material hat wie immer ausgezeichnet funktioniert, aber nach dem unfairen Schubser war ich erstmal ziemlich chancenlos.
Im zweiten Rennen ging es auch im Trockenen sehr gut nach vorne und die vielen Zweikämpfe haben mir sehr viel Spaß gemacht. Insgesamt kann ich nach der Verletzungspause natürlich zufrieden sein, da ich mir in den ersten Sitzungen schon einige Sorgen gemacht habe, ob mein Arm die Belastungen auch wirklich standhält.“

Quelle: www.kartsport.de

Team: www.schwabemotorsport.de